Fehler 4: falsche Beratung durch die Polizei - mirko-schwäblein.de

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4.  falsche Beratung durch die Polizei

 
Wenn nach einem Unfall betreffend der Schuldfrage keine Einigung erzielt werden kann, wenn Personenschäden eingetreten sind, oder wenn man sich selbst auf Grund des Unfallgeschehens nicht im Stande fühlt, Herr der Lage zu sein, sollte man zur Unfallaufnahme die Polizei rufen. Die zuständigen Beamten sind professionell geschult, sich kurzfristig einen Überblick über das Unfallgeschehen zu verschaffen und die entsprechenden Maßnahmen zur Sicherung von Beweisen und der anschließenden Wiederherstellung der straßenverkehrstechnischen Ordnung einzuleiten. Dazu gehört u.a. auch das Organisieren der Bergung von nicht mehr fahrtüchtigen unfallbeteiligten Fahrzeugen, dem Beseitigen von ausgelaufenen Medien, Sicherung ggf. Umleitung des übrigen Verkehrs u.s.w. Weiterhin gehört die Feststellung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten bzw. Verstößen gegen geltendes Recht vor Ort und das Belehren bzw. Verwarnen des Verkehrssünders zum Aufgabenbereich der Unfall aufnehmenden Polizeibeamten. Die Festlegung der Schuldfrage ist nicht Aufgabe der Polizei. Es steht ihr auch nicht zu, die Unfallopfer zu beraten. Erst Recht nicht, wenn diese Beratung falsch und zum Nachteil des Unfallopfers aus fällt. Nachfolgend ist zu lesen, was ich selbst live erlebt habe, als sich vor meinen Augen ein Verkehrsunfall ereignet hatte, und ich als Ersthelfer und Zeuge zur Verfügung stand. Der Polizeibeamte wandte sich in meinem Beisein an das Unfallopfer mit folgenden Worten:

„... Und Sie melden den Unfall Ihrer Versicherung. Diese wird Ihren Schaden regulieren, sich dann mit der Versicherung des Unfallverursachers in Verbindung setzten und mit dieser abrechnen..."

Die Folgen dieser Falschberatung werden bereits unter 1. dieser Kategorie beschrieben. Als ob diese Fehlinformation nicht reicht, wird aber noch nachgelegt:

„... und gehend sie bloß nicht zu einem freien Sachverständigen! Sie bleiben sonst auf den Kosten sitzen!"

Hier könnte man meinen, dass die (Brandenburgische) Polizei im Auftrag der Versicherungswirtschaft handelt. Anders kann ich mir solche Äußerungen nicht erklären. Diese Behauptung ist falsch !!! Abgesehen davon ist diese Beratung nicht nur geschäftsschädigend für jeden freien SV sondern ein grober Eingriff in den Wettbewerb. Niemals ist bei uns jemals ein Unfallopfer auf den Sachverständigenkosten sitzen geblieben.

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